Die drei Formen der Kindertagespflege

Im Haushalt der Kindertagespflegeperson

Eine Kindertagespflegeperson betreut tagsüber bei sich zu Hause Kinder anderer Eltern. Sie hat Freude daran, Kinder zu fördern und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten. Sie ist bereit, mit den Eltern des Tageskindes in allen Fragen der Erziehung zusammen zu arbeiten. Sie kann Tageskinder im Alter von 0 bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres betreuen. Ein Tagespflegeverhältnis ist in der Regel über einen längeren Zeitraum angelegt.

Die Betreuungszeiten können sehr unterschiedlich sein, d.h. von stundenweiser Betreuung bis hin zur Ganztagsbetreuung. Verbindlichkeit und Verlässlichkeit sind in der Kindertagespflege besonders wichtig.

 

Im Haushalt der Eltern/ Personensorgeberechtigten (Kinderfrau/ Kinderbetreuer)

Eine Kindertagespflegeperson betreut Tageskinder im Haushalt der Familie. Wird sie von den Eltern angestellt, schließt sie mit ihnen einen Arbeitsvertrag ab und ist weisungsgebunden. Im andern Fall ist sie wie jede andere Kindertagespflegeperson selbstständig tätig.

 

Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen (KTP i.a.g.R.)

Es besteht außerdem die Möglichkeit der Betreuung in anderen geeigneten Räumen. Hier schließen sich meist zwei Kindertagespflegepersonen zusammen, um dann in kindgerechten Räumlichkeiten, die sich außerhalb der eigenen Wohnung befinden, Kinder zu betreuen.

Da für diese Betreuungsform besondere Regelungen gelten, sollten Kindertagespflegepersonen, die diese Form anstreben, bereits während der Planungsphase unbedingt mit dem Tageselternverein sowie dem Fachdienst für Kindertagesbetreuung des Kreisjugendamtes kooperieren.